Live aus der Online-Pressekonferenz

Programm und Anmeldung sind da

Gerade eben haben die Partner in der gemeinsamen Online-Pressekonferenz das Programm für das kommende Popup Labor Nr. 8 in Crailsheim vorgestellt.

Eine kostenfreie Anmeldung für die einzelnen Veranstaltungen und Kurse ist ab jetzt möglich.

Hier geht es zu Programm und Anmeldung…

 

(Bildquelle: pixabay)

 

Digitalfestival 2021 – Update

Keyvisual "Digitalfestival 2021" (Bildquelle: winyu - stock.adobe.com und Fraunhofer IAO)

Thementag  »Live und hybrid – Zurück in die Gegenwart« am Donnerstag, 6. Mai 2021

In diesem Beitrag finden Sie die neusten Informationen zu dem Programm unseres Thementags »Live und hybrid – Zurück in die Gegenwart«, welcher am 6. Mai 2021 im Rahmen des Digitalfestivals 2021 stattfindet und vom Popup Labor BW gestaltet wird.

(1) Pressekonferenz zum Popuplabor Nr. 8 in Crailsheim

Unter dem Titel »Was wird? Das Popup Labor Nr. 8 kommt vom 8. bis 15 Juni 2021 nach Crailsheim« wird von 10.00 bis 11.15 Uhr das offizielle Programm des achten Popuplabors in Crailsheim vorgestellt. Eingeladen haben Vertreter:innen der Stadt Crailsheim, des Landkreises Schwäbisch Hall und deren Innovationsteam Chiffre Zukunft sowie das Popup Labor Projektteam. Dabei sind u.a. der Landrat des Landkreises Schwäbisch Hall, Herr Gerhard Bauer, sowie der Oberbürgermeister der Stadt Crailsheim, Herr Dr. Christoph Grimmer.

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(2) Webtalk #newlive

Von 15.00 bis 16.30 Uhr wird sich im Rahmen eines Webtalks der Frage gewidmet: »new live – wie schaffen wir das neue Miteinander in und nach der Corona-Pandemiezeit?«. Moderiert wird dieser Webtalk von Norbert Fröschle, dem Projektteamleiter von Popup Labor BW.

Es liegen  Monate hinter uns, die von großen Umstellungen im alltäglichen und im professionellen Leben geprägt waren. Im Büro und Homeoffice, in Meetings und Veranstaltungen, fast immer sind wir begrenzt von der Größe des Bildschirms vor uns. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie wir mit Hilfe von Innovation und Digitalisierung schrittweise ein gesellschaftliches Zusammenleben in Präsenz zurückgewinnen können. Aus diesem Grund sind drei Innovationspionier:innen eingeladen, welche die gegenwärtige Transformationsphase nachhaltig beeinflussen. Im Folgenden finden Sie ein kurze Übersicht:

    • Dr. Björn Schittenhelm ist Apotheker und Initiator des sogenannten „Böblinger Modells“, auf das schon Gesundheitsminister Jens Spahn aufmerksam wurde.  Durch ein flächendeckendes Corona-Schnelltestangebot weist der Landkreis Böblingen vergleichsweise niedrige Inzidenzwerte auf. Welche Rolle spielt dabei die Digitalisierung? Ein Thema, über das wir sehr gerne sprechen wollen!
    • Maike Becker ist die Gründerin von „HEY, ALTER! Stuttgart“. Die Idee ist einfach: ausrangierte Laptops werden gespendet, fit gemacht und an Schüler:innen verteilt, die bisher nicht oder nur eingeschränkt am sog. Homeschooling teilnehmen konnten. Somit verhilft das Graswurzelprojekt den Schüler:innen zu mehr Chancengleichheit bei der digitalen Bildung.
    • Patrick Hennig (abgesagt) ist einer der Köpfe hinter der App, die zur Zeit in aller Munde ist – die Luca-App.  Diese soll die Kontaktverfolgung für Veranstaltungen digitalisieren und dadurch beschleunigen. Wir freuen uns auf spannende Einblicke in das Start-up-Unternehmen der Stunde.

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(3) Virtuelles Wissenschaftsquiz

Zum Abschluss des Thementages lädt das Popup Labor Projektteam von 19.00-20.30 Uhr zu einem virtuellen Wissenschaftsquiz ein. Hier können Sie in einer geselligen aber auch wissenschaftlichen Atmosphäre ihr Wissen ohne Google und Wikipedia testen. Und auch: Wie gut könnnen Sie etwas erklären, deren Kontext und Hintergrund Sie ggf. nicht genau wissen? 

In diesem Zusammenhang soll das Quiz Ihnen – und uns – Aufschluss geben, wie Fake-News verbreitet werden und diese im Umkehrschluss auch erkannt werden können. Wir freuen uns auf einen schönen und unterhaltsamen Abend mit Ihnen!

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(Bidlquelle: winyu – stock.adobe.com und Fraunhofer IAO)

Partnerinterview mit Bürgermeister Faißt, Stadt Renningen

Foto von Bürgermeister Wolfgang Faißt (Bildquelle: Stadt Renningen)

Herr Bürgermeister Faißt, was uns natürlich am meisten interessiert ist: warum hat sich die Stadt Renningen mit Partner:innen als Standort für ein Popup Labor BW beworben?

Mit rund 18.500 Einwohnern und über 1.500 Unternehmen liegt Renningen inmitten der Zukunftsregion Stuttgart. Wir haben uns in den vergangenen Jahrzehnten zu einer modernen, pulsierenden und lebendigen Kleinstadt entwickelt. Es ist uns ein Anliegen, den Wandel aktiv mitzugestalten und unsere ansässigen Unternehmen bestmöglich bei den Herausforderungen der Zukunft zu unterstützen. Neben den bekannten „global player“ an unserem Standort gibt es viele „hidden champions“, für die wir optimale Voraussetzungen in der Rankbachstadt schaffen wollen.

Was hat sich in der Corona-Zeit am gravierendsten für Bürgerinnen und Bürger und für die kleinen und mittelständischen Unternehmen geändert – zum Beispiel in Bezug auf Teilhabechancen und Gestaltungsmöglichkeiten? Welche Rolle kommt dabei der Digitalisierung zu? Was kann Politik, Verwaltung und jede/r einzelne von uns tun?

Die Covid-19 Pandemie hat unser aller Leben einmal kräftig auf den Kopf gestellt. Unternehmen mussten in kürzester Zeit auf virtuelle Alternativen umschwenken, die Schulen haben Home-Schooling etabliert, den persönlichen Austausch von Angesicht zu Angesicht gibt es oft nur noch mit Bildschirm und vom persönlichen Handschlag mussten wir uns fast gänzlich verabschieden.

Die Teilhabechancen und Gestaltungsmöglichkeiten sind vielerorts sehr unterschiedlich. Die einen haben schlichtweg nicht die Möglichkeit, die anderen wollen sie nicht wahrnehmen – der Umgang mit der Pandemie bedeutet einen Lernprozess für jeden einzelnen von uns. Es muss Ziel der Politik sein, hier alle abzuholen. Unsere Gesellschaft wird sich verändern, bereits jetzt erleben wir in vielen Bereichen eine neue Normalität. Für uns alle gilt: wir müssen diese Veränderungen als Chance begreifen. Es gilt, mit innovativen und kreativen Ideen neue Lösungen zu entwickeln – und so nicht nur der Krise Herr zu werden, sondern für die Zukunft gewappnet zu sein.

Was wäre aus Ihrer Sicht ein wünschenswertes Ergebnis des Popup Labors, für die Stadt Renningen und für ihre Menschen?

Die besten Ideen bringen nichts, wenn die Rahmenbedingungen für eine Umsetzung nicht geschaffen sind. Ich hoffe, das Popup Labor setzt Impulse und bringt neue Ideen für die Firmen an unserem Standort, schafft Plattformen für den Austausch miteinander und bietet niederschwellige Angebote, um Neues ohne jegliches Risiko einfach mal ausprobieren zu können. Ich bin gespannt!

(Bildquelle: Stadt Renningen)