Nächste Station = Balingen

Foto-Potpourri vom ersten Rundgang durch Balingen (Bildquelle: Popup Labor BW)

Das Popup Labor BW geht bereits in die dritte Runde.
Save-the-date:  28. Januar bis 2. Februar 2019 in Balingen.

Nach den erfolgreichen Stationen in  Schwäbisch Gmünd (Ostwürttemberg) und in Lahr und Offenburg (Ortenau) befindet sich das Popup Labor BW im Anflug auf den Zollernalbkreis. Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Die Innovationswerkstatt auf Zeit kommt nach Balingen.

In den nächsten Tagen werden mehrere tausend Einladungsschreiben vom Technologiebeauftragten der Landesregierung an die mittelständischen Unternehmen im Zollernalbkreis und den angrenzenden Nachbarlandkreisen verschickt werden.  Plan ist wieder, in agiler Vorgehensweise in den nächsten Tagen und Wochen gemeinsam ein außergewöhnliches Programm zu schmieden – von KMU, für KMU und mit KMU. Sowie mit allen wichtigen Akteuren der Region, die sich der Schaffung von Innovationen und der Meisterung der Digitalen Transformation verpflichtet fühlen. Wir sind gespannt, wie wir aufgenommen werden und wer mitmacht.

Als Eckdaten stehen das genaue Datum und die konkreten Veranstaltungsorte zwischenzeitlich fest:

* Wann? 28. Januar bis 2. Februar 2019

* Ort 1:
WissensWerkstatt Zollernalb (in Gründung;
Standort in der ehemaligen Werkrealschule)
Grauenstein 20
72336 Balingen-Weilstetten
Link (beta)

* Ort 2: 
Stadthalle Balingen
Hirschbergstraße 38
72336 Balingen
Link

Nutzen Sie den Zeitraum, uns Ihre Bedarfe und Beitragsideen mitzuteilen, beispielsweise als Online-Postkarte

Im Dezember wird dann vor Weihnachten das Ergebnis des Programmgestaltungsprozesses veröffentlicht werden und alle Interessenten können sich über die Online-Schnittstelle kostenlos anmelden.

(Bildquelle: Popup Labor BW)

Sommerfest der Digitalisierung – Nachlese

Foto von Frau Ministerin Hoffmeister-Kraut (virtuell) im Maschinenraum einer Bank im Ortenaukreis (Bildquelle: Ludmilla Parsyak Photography / Fraunhofer IAO)

Leistungsschau und Sommerfest

Am letzten Freitag wurde das Sommerfest der Digitalisierung begangen, eine hochagile Leistungsschau der Digitalisierung, was die Ortenau zu bieten hat. 

Nach den Grussworten von Edith Schreiner, Oberbürgermeisterin der Stadt Offenburg, und von Prof. Dr. Andreas Christ, Prorektor für Forschung der Hochschule Offenburg, kam die Rede von Frau Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut,  in der sie die Wirtschaftspolitik des Landes erklärte. Zentrales Element spielte dabei neben Begriffen wie Innovationsdynamik, Digitalisierungslotsen, Digitalisierungsprämien, Wirtschaft 4.0 und Popup Laboren das Zitat des ehemaligen niederländischen Weltklassesfussballers Ruud van Nistelrooy im übertragenen Sinne: „Ich stehe nicht dort, wo der Ball ist, sondern dort, wo der Ball hinkommt“.

Markus Dauber, Vorstandsvorsitzender der Volksbank in der Ortenau eG,  skizzierte im Anschluss „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ sein Plädoyer für eine Digitale Agenda für die Ortenau.

Keyotes zu Datenschutz und Künstliche Intelligenz

Die Keynotes vor und nach der Mittagspause wurden gehalten von Dr. Stefan Brink, Landesdatenschutzbeauftragter des Landes Baden-Württemberg, und von Dr. Matthias Haun, Shared Professor, Hochschule Offenburg und ITK Engineering GmbH.  Während ersterer die Bedeutung von Datenschutz gleich Umweltschutz als Grundrecht und Wettbewerbsvorteil der europäischen Unternehmen klar stellte, wog der zweitere die Verantwortung ab, was wir alle in Bezug auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) tun können, wollen und müssen. Hier geht es zum Download der Keynote „Daten sind das neue Öl – mit Datenschutz und Datenmanagement die baden-württembergische Wirtschaft und Gesellschaft weiterentwickeln“ von Dr. Brink und hier geht es zum Download der Keynote „Künstliche Intelligenz – Implikationen für den Mittelstand und die Gesellschaft“ von Prof. Haun.

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Bildung 4.0, Patente und IT-Sicherheit

Foto vom Workshop Bildung 4.0 für Arbeit 4.0

Die heutige Arbeitswelt in ihren verschiedensten Facetten – Vier wichtige Themen behandeln wir am vorletzten Tag des Popup Labors BW. Patente und IT-Sicherheit sind am Vormittag die Themen. Danach thematisieren unsere Workshops unter anderem Bildung 4.0.

 

Am Vormittag ging es mit Themen los, die für KMU in Zeiten der Globalisierung immer wichtiger werden. Wie man Know-how schützt und welche Potenziale im Wissen des eigenen Unternehmens stecken, klärt der Workshop VIP4SME – Eigenes Know-how professionell schützen. 

VIP4SME, das steht für Value Intellectual Property for Small and Middlesized Enterprises. Im Fokus steht dabei, wie man Know-how gewinnbringend verwerten kann. Dabei gibt es viele Möglichkeiten – sei es eine kostenlose Beratung von VIP4SME, oder die Toolbox auf deren Website innovacces.eu.

Der zweite Workshop beschäftigte sich mit dem heiklen Thema der IT-Sicherheit. Unternehmen sollten sich im Klaren sein, dass sich Back-ups als sehr gute Strategie gegen Trojaner eignen. Bei der IT-Sicherheit muss auch klar sein, was man schützen möchte, wovor man es schützen möchte und mit welchen Maßnahmen. Auch auf Themen wie Logins, E-Mails und Risikostrategien ist der Workshop eingegangen.

Bildung 4.0 und DMS

Nach einer kurzen Pause ging es weiter mit weiteren zwei zukunftsweisenden Themen. Im Workshop zu DMS beschäftigen sich die Teilnehmenden mit den Vorteilen eines Dokumentenmanagementsystems für Unternehmen. Der Fokus lag dabei auf Einsatzmöglichkeiten und Anforderungserhebung. Theoretisch und praktisch hat die Referentin Mirjana Stanisic-Petrovic den Teilnehmenden die Einsatzmöglichkeiten und Vorgehensweisen bei der Auswahl näher gebracht.

Im Workshop Bildung 4.0 für Arbeit 4.0 wenden die Teilnehmer die Methoden „White Table“ und „LEGO Serious Play“ an, um Visionen für das Berufsbildungssystem zu bilden. Unter der Überschrift „Wie ich lerne, so arbeite ich“ bekommen die Teilnehmenden auch theoretischen Input dazu, welchen Einfluss Bildung auf das Arbeitsleben hat.