Popup Labor BW beginnt – Digital im »Tauber-Valley«

Popup Labor BW - Flyer "Digital im Tauber-Valley"

Es ist soweit, das sechste Popup Labor BW im Main-Tauber-Kreis beginnt. Die Partner aus der Region haben das Motto „Digital im Tauber-Valley“ gewählt.

Digital im Tauber-Valley: Erste Zahlen

Vom 5. bis 14. Februar 2020 wird das Popup Labor, dieses Innovationslabor des Landes auf Zeit, an 7 Tagen in Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim seine Tore öffnen. Es werden insgesamt 2 Sonderveranstaltungen und 19 Workshops stattfinden. Wir sind beeindruckt: über 500 Anmeldungen sind bislang online eingegangen, von den Menschen aus der Region, die rund um das Thema Digitalisierung experimentieren, sich austauschen und sich vernetzen wollen.

Highlights im Sonderveranstaltungsprogramm

Zu unserem gemeinsamen Aktionstag »Digitalisierung und Nachhaltigkeit für BW und weltweit« werden Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Prof. Wolfgang Reinhart MdL und viele Vertreter von  „Hidden Champions“ der Region am 10. Februar im Schloss von Bad Mergentheim mit Impulsbeiträgen und Ausstellungsständen beitragen. Hier der Link zu Programm und Anmeldung für den Aktionstag…

Und in der Kaufmännischen Schule Bad Mergentheim heißt es in Bälde für einen halben Tag lang:  der Grundkurs »Junior-Datenwissenschaftler/in« startet. Auf dem Lehrplan steht dann das große Einmaleins rund um das Erzeugen, Sammeln, Prüfen und Anwenden von Daten. Schüler*innen dürfen von Wissenschaftler*innen, und Wissenschaftler*innen dürfen von Schüler*innen lernen. „Popup Labor BW beginnt – Digital im »Tauber-Valley«“ weiterlesen

Künstliche Intelligenz und Prototyping

Foto von KI Prototyping (Bildquelle: Ludmilla Parsyak Photography / Fraunhofer IAO)

KI spielerisch kennenlernen

Workshopleiter/-in und Organisation

Nguyen-Truong Le
und Team,
Business Innovation Engineering Center (BIEC) am Fraunhofer IAO

Zielgruppe

Unternehmer / Geschäftsführer | Mitarbeiter | Studenten / Azubis | Start-Ups

Kurzbeschreibung

Wie viel Künstliche Intelligenz (KI) braucht mein Unternehmen? Welche Möglichkeiten bieten zukunftsweisende Technologien?

Der Workshop vermittelt Hands-on-Ansätze zur schnellen Entwicklung von Prototypen. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) suchen nach Antworten auf solche Fragen rund um die digitale Transformation.

Im Vordergrund des Workshops steht das einfache Ausprobieren – ganz ohne Programmierkenntnisse – sowie der Austausch mit anderen Workshop-Teilnehmern.

Nutzen

  • Kennenlernen des neuen BIEC-Lernkonzepts und der KI im Kontext der Bilderkennung
  • Intensiver Austausch in kleiner Runde

Vorausgesetzter Wissensstand / richtet sich schwerpunktmäßig an

Anfänger

Max. Teilnehmeranzahl

12

Zeit | Ort

DO, 06.02.2020, 14.00-17.00 Uhr @DHBW Campus Bad Mergentheim
(Hinweis: Update – findet an diesem Termin und nicht wie ursprünglich geplant am FR, 07.02.2020, 14-17 Uhr statt!)

Link

Wie KMU von Digital Natives lernen können (BIEC Schulungskonzept zum Thema Künstliche Intelligenz)…

Zu einem Erfahrungsbericht für diesen Workshop im Zuge von Popup Labor Nr. 5 in Bruchsal…

Online-Anmeldung

Hier geht es zur kostenfreien Buchung -> Veranstaltungscode [W06]…

 

(Bildquelle: Ludmilla Parsyak Photography / Fraunhofer IAO)

 

Learning by Doing im KI-Workshop

Fotoimpressionen vom KI-Prototyping-Workshop (Bildquelle: Popup Labor)

Auch im Workshop „Künstliche Intelligenz und Prototyping – KI spielerisch kennen lernen“ stand nicht die trockene Theorie im Vordergrund. Selber machen war Programm, und das Motto des Coaches Truong lautete „Learning by Doing“. Dazu hatte er gleich vier Nachwuchswissenschaftler als Tutoren mitgebracht, um schnelle und gute Prototyping-Ergebnisse bei der Umsetzung der neuen Ideen in den Arbeitsgruppen zu gewährleisten. 

KI durch Greifen begreifen

Auch ohne große theoretische Grundlage ist es möglich, KI zu begreifen, das machte dieser Workshop klar. 

Zwar gab es eine kurze Überblickseinführung in die Thematik der neuronalen Netzwerke, damit alle Teilnehmer eine grundsätzliche Vorstellung davon entwickeln. Aber schon nach kurzer Zeit waren alle aufgefordert, selbst auszuprobieren. Denn KI kann man am Besten durch Greifen begreifen.

Um dies allen Mitmacherinnen und Mitmachern zu ermöglichen, wurde der Referent und Fraunhofer-Forscher unterstützt von vier Jung-Wissenschaftlern: Yannick Brümmer, Terence Grudat, Feres Kasdallah und Jan Salzgeber. Vielen Dank! Diese KI-Experten arbeiten neben ihrem Studium an der Uni Stuttgart immer wieder in unterschiedlichen Projekten mit Truong zusammen. Ob Statistik, Programmieren oder Machinelles Lernen – die Jungwissenschaftler kennen sich optimal aus.

Neben der nötigen Expertise war jedoch auch vielfältiges Material vor Ort: Lasercutter, 3D-Drucker, Kameras, Sensoren sowie Aktoren standen zur Verfügung um KI greifend zu begreifen.

Problem-based Learing: Kinder als Vorbild

Mit diesen starken Voraussetzungen waren die Gruppen nun dazu aufgefordert, ein Problem der Arbeitswelt oder des Alltags mit Hilfe von KI zu lösen.

Diese Methodik des Problem-based Learning kennt man von Kindern, welche im Bereich der KI oft als Vorbild dienen können. Viele Fragen stellen ebenso wie aus eigenen Fehlern schnell lernen – all das machen Künstliche Intelligenzen genauso wie Kinder.

Die Ideen der Gruppen waren vielfältig: So wurde an einer KI zur Vorhersage der Schlafdauer von Menschen gearbeitet, an einem Bild-Detektor zur Erkennung von Mardern, Wild- und Haustieren, welche sich auf Grundstücksgemarkungen aufhalten, sowie an einer intelligenten Autogarage die macht was sie soll. Mit Hilfe der studentischen KI-Experten konnten die Ideen schnell realisiert werden, sehen Sie selbst:

Dass man nicht erstmal trockenen Theorie lernen und perfekt beherrschen können muss, um Künstliche Intelligenz zu begreifen, war die Kernaussage aus diesem Workshop, der vom Business Innovation Engineering Center (BIEC) am Fraunhofer IAO ausgerichtet wurde.

Algorithmen verstehen, anwenden und in Wert setzen, macht Spass und ist einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren für die Zukunft der deutschen Wirtschaft!

 

(Bildquelle: Popup Labor BW)