[W03] Innovation und Transformation der Geschäftsmodelle in der produzierenden Industrie

Keyvisual für den Popup Labor Workshop: Innovation und Transformation (Bildquelle: Canvas von strategyzer.com, unter der Lizenz  creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)

Innovationsbeispiel Hectronic und Innovationsmethoden für die Transformation Ihres eigenen Geschäftsmodells

Workshopleitung

Ursula Schulz / Team Schulz sowie Leiterin des Steinbeis-Transferzentrums Technologie – Organisation – Personal (TOP)

Christian Kuppel / Director Parking Solutions Hectronic

Zielgruppe

Unternehmer: innen / Geschäftsführer: innen | Mitarbeitende

Start-Ups

Kurzbeschreibung

Unter dem Einfluss der digitalen und nachhaltigen Transformation sind produzierende Unternehmen auf der Suche nach neuen Geschäftsmodellen. In seinem Impuls zeigt Christian Kuppel von Hectronic aus Bonndorf, wie das mittelständische Unternehmen sein Geschäftsmodell von der Kienzle Parkuhr zur ganzheitlichen Parkraumlösung weiterentwickelt hat.

Beim anschließenden interaktiven Workshop entwickeln die Teilnehmer mit der Referentin Ursula Schulz in Kleingruppen ihre eigenen Geschäftsmodelle weiter. Dabei setzen sie die Methoden Business Model und Value Proposition Canvas ein.

Die Teilnehmenden wenden in dem Workshop zwei neue Methoden an und nehmen erste Ideen für die Transformation ihres eigenen Geschäftsmodells mit.

Nutzen

  • Best Practice aus dem Mittelstand
  • Anwendung zweier einfacher Innovationsmethoden
  • Impulse für das eigene Geschäftsmodell

Vorausgesetzter Wissensstand / richtet sich schwerpunktmäßig an

Neulinge | Fortgeschrittene

Max. Teilnehmeranzahl

30

Zeit | Ort

MO, 08.07.2024, 17.00-19.00 Uhr,
@Bildungsakademie HWK in Singen

Link

Web: teamschulz.net
Web: Steinbeis-Transferzentrum TOP
Web: hectronic.com

und

LinkedIn: Ursula Schulz
LinkedIn: Christian Kuppel

Online-Anmeldung

Hier geht es zur kostenfreien Buchung -> Veranstaltungscode [W03]…

 

(Bildquelle: Canvas von strategyzer.com, unter der Lizenz von creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)

 

Partnerinterview mit Uwe Knoll, WFS – Wirtschaftsförderung Sigmaringen und Innovationscampus Sigmaringen

Foto von Uwe Knoll (Bildquelle: WFS – Wirtschaftsförderung Sigmaringen)

Herr Knoll, Sie sind der Geschäftsführer der „WFS – Wirtschaftsförderung Sigmaringen “ und des „Innovationscampus Sigmaringen“. Aus welchem Grund hat sich die städtische Wirtschaftsförderung mit Partnern um die Ausrichtung eines Popup Labor BW beworben? 

Uns als Wirtschaftsförderung der Stadt Sigmaringen und Betreiber des Innovationscampus Sigmaringen ist es wichtig, die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der Region stets über innovative Ideen oder Geschäftsmodelle auf dem Laufenden zu halten. Die KMU sind der Motor unserer Wirtschaft und wir sind stets um neue Impulse für diese Zielgruppe bemüht. An dieser Stelle konnten wir mit dem Popup Labor Baden-Württemberg einen starken und erfahrenen Sparringpartner für uns und unsere Firmen gewinnen.

Wie hat die Corona-Zeit die Wirtschaft in der Stadt Sigmaringen verändert? In welcher Art und Weise kann die Digitalisierung der Wirtschaftsförderung zum positiven Treiber werden?

Die Corona-Zeit hat die gesamte Wirtschaft global verändert – nicht nur in Sigmaringen. Auf einmal standen die Unternehmen weltweit vor riesigen Herausforderungen. Ein besonderes Augenmerk galt uns als Wirtschaftsförderung der Stadt Sigmaringen während der Zeit der Schließungen des Einzelhandels tatsächlich dem Einzelhandel der Stadt Sigmaringen, welchen wir mit Schulungen im Bereich der sozialen Medien und Imagefilmen unterstützten. Wir erreichten damit eine Sichtbarkeit des Sigmaringer Einzelhandels, trotz geschlossener Ladentüren und über die Sigmaringer Innenstadt hinaus. Wir sind zuversichtlich, dass dieser Bereich der Digitalisierung auch über die Corona-Zeit hinaus Bestand haben wird.

Standort dieses Popup Labor BW wird der Innovationscampus Sigmaringen sein. Was macht den Innovationscampus Sigmaringen so besonders – gerade für das Popup Labor BW?

Der Innovationscampus besteht aus den drei Säulen „Innovations- und Technologiezentrum“, „Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung“ und „Modellfabrik“. Die Vernetzung dieser drei Säulen ermöglicht es, Innovationen über die Akademie direkt in die KMU zu bringen. Wir sind Teil des Digital Hub Neckar-Alb-Sigmaringen und verfügen dadurch über ein großes Netzwerk, welches stets für neuen Input – in diesem Fall über das Popup Labor BW – dankbar ist.

Was wäre für Sie ein wünschenswertes Ergebnis des Popup Labors – für Arbeitgebende und Arbeitnehmende in der Region? 

Wir wünschen uns, dass sowohl Arbeitgebende als auch Arbeitnehmende die modernsten Workshops des Popup Labors nutzen, um innovative Ideen und neue Geschäftsmodelle kennenzulernen und diese langfristig in den jeweiligen Unternehmen umsetzen.

 

(Bildquelle: WFS – Wirtschaftsförderung Sigmaringen)

 

Partnerinterview mit Prof. Matthias Premer, Hochschule Albstadt-Sigmaringen

Foto von Matthias Premer (Bildquelle: Hochschule Albstadt-Sigmaringen)

Herr Prof. Dr. Premer, warum passt das Popup Labor BW Ihrer Meinung nach in die Region und welche Impulse eines Popup Labors finden Sie für die wirtschaftliche Entwicklung Baden-Württembergs wichtig?

Die Region um Sigmaringen, die für mich von der Schwäbischen Alb über Oberschwaben bis zum nördlichen Bodenseereicht, ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von kleinen und auch größeren mittelständischen Unternehmen. Es gibt mehrere Hidden Champions gerade im industriellen Sektor, aber auch der Gesundheitssektor, der Tourismus und die Bildungslandschaft tragen zum Wirtschaftsleben der Region entscheidend bei. Das Popup Labor BW ist eine großartige Möglichkeit, die Akteure der KMU in der Region in einem besonderen Format miteinander ins Gespräch zu bringen, aber auch, um Innovationen in die Region hineinzutragen: konzentriert auf einen überschaubaren Zeitraum werden in kompakten und teils experimentellen Veranstaltungen Aspekte der digitalen Transformation, des technologischen Wandels, aber auch der Nachhaltigkeit und des Verbraucherverhaltens vertieft behandelt. Wie wir aus der Innovationsforschung wissen, entsteht Innovation insbesondere an den Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Disziplinen, und dies ist ein Punkt, an dem auch das Popup Labor ansetzt. Davon profitiert die Region, aber auch das Land Baden-Württemberg, in dem eine positive wirtschaftliche Entwicklung auch außerhalb der Zentren immer von besonderer Wichtigkeit war und auch bleiben sollte.

Herr Prof. Dr. Premer, die Hochschule Albstadt-Sigmaringen ist Partner des Innovationscampus Sigmaringen, welches von der Kreisstadt Sigmaringen getragen und von der Wirtschaftsförderung Sigmaringen betrieben wird. Wie kann man sich die Zusammenarbeit vorstellen und inwiefern können insbesondere kleine und mittlere Unternehmen von dieser profitieren?

Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Sigmaringen, der Wirtschaftsförderung Sigmaringen und der Hochschule Albstadt-Sigmaringen ist ausgezeichnet und hat sich jüngst in dem Projekt des Innovationscampus Sigmaringen in exzellenter Weise manifestiert. Das zentrale Element des Innovationscampus Sigmaringen ist die Modellfabrik, die Mitte dieses Jahres eröffnet wurde und in der Forschung und Entwicklungsaktivitäten der Hochschule gerade auch in Kooperation mit Unternehmen der Region, aber auch darüber hinaus, umgesetzt werden. Dies geschieht nicht nur in experimentellem Maßstab, sondern die Modellfabrik bietet auch die Möglichkeit der Skalierung erfolgversprechender Innovationen. „Partnerinterview mit Prof. Matthias Premer, Hochschule Albstadt-Sigmaringen“ weiterlesen