Startschuss im Technologie Park Offenburg

Neue Runde im Technologie Park Offenburg – nach einem erfolgreichen Start in Lahr ruht das Popup Labor BW nicht! Es geht weiter. Neue Ideen, Impulse und Workshops stehen an. Am ersten Tag in Offenburg geht es mit fünf Workshops los.

Nachdem wir mit innovativen Ideen und Netzwerkimpulsen im Flughafen Lahr vergangene Woche rasant abgehoben sind, geht es mit der gleichen Geschwindigkeit in Offenburg weiter. Vieles bleibt gleich. Noch immer ist das Popup Labor BW in der Ortenau und noch immer strahlt die Sonne. Aber den Flair des Flughafens aus Lahr ersetzt nun ein Froschteich vor dem Technologie Park Offenburg. Selbstverständlich präsentiert sich auch das Programm neu, lediglich die sorgfältige Auswahl an Input und Referenten bleibt bestehen.

Agil Führen und SCRUM für KMU

Am Vormittag ging es mit zwei Workshops los, die die Gäste auf die kommende, turbulente Arbeitswelt 4.0 wappnen, in der Agilität und die Fähigkeit Probleme lösen zu können viel bedeutet.

„Wir sind sehr transparent, aber die Mitarbeiter anzuregen, ins Gespräch zu kommen, klappt nicht.“ und „Ich will agil sein, aber ich kann es gar nicht.“ – so zwei Teilnehmende des Workshops Agiles Führen.

Dr. Ulrich G. Schnabel leitete mit einem Vortrag über Führung ein. „Legitimation der Führung kommt durch die Fähigkeit, andere schnell auf meine Ziellinie zu bekommen.“ so Schnabel. Im Laufe des Workshops wurden in kleinen Gruppen Lösungskonzepte zu Aufgaben erarbeitet. Die Teilnehmenden wurden in der Kunst des agilen Führens instruiert und aufkommende Fragen werden gemeinsam durchgesprochen.

Im Workshop SCRUM für KMU, der nebenan lief, brachte Dr. Rolland Donin den Teilnehmenden die agile Arbeitsmethode SCRUM näher. Nicht nur wie die Methode richtig angewendet wird, sondern auch Tipps und Tricks um SCRUM im Unternehmen einzuführen, bekamen die Teilnehmenden als Kernkompetenzen mit auf den Weg.

 

Design-Thinking, Resilienz und Future Meeting Space

Nach einer kleinen Stärkung und Gesprächen im Sonnenschein am Teich, ging es auch schon weiter im Programm. Diesmal mit einem Workshop mehr als am Vormittag. 

„Bewusst zurück in die Kindheit reisen, wo alles möglich ist.“ Nach diesem Motto ging es in Design-Thinking auch direkt los mit praktischen Übungen. Nach und nach erschlossen die Teilnehmenden unter der Leitung von Dr. Rolland Donin die theoretischen Grundlagen dieser Arbeitsmethode und wie diese am besten umzusetzen ist. Für die PDCA-Zyklen (Plan – Do – Check – Act) beispielsweise ist es wichtig zu verstehen, dass es sich nicht um einen Kreis, sondern um eine Spirale handelt. In dessen Windungen sollen sich die Anwender die wichtigen Fragen stellen, um auf definierte Probleme passgenaue Lösungen zu finden. In der abschließenden Diskussionsrunde ging Dr. Donin auf offene Fragen ein und gibt Tipps zur praktischen Umsetzung, um daheim im Unternehmen mit Design-Thinking erfolgreich zu sein.

Woran erkennt man einen resilienten Menschen? Dieser und vielen anderen Fragen ging Dr. Ulrich G. Schnabel gemeinsam mit Dr. med. Thomas Bolm im Workshop zur Resilienz auf den Grund. Unter dem Titel Individuelle und organisationelle Resilienz – wie aus Stress Energie wird betrachteten die Teilnehmenden verschiedene Aspekte der Resilienz und wie diese im modernen Arbeitsleben eine Schlüsselrolle spielen kann. Dabei müssen verschiedenste Faktoren berücksichtigt werden. Eines davon, eine gesunde Lernkultur beispielsweise, ist nicht nur für Leistung und Wettbewerb unentbehrlich, sondern auch ein Faktor, der einen Einfluss auf die Resilienz hat. Wie beispielsweise Stress überhaupt erst entsteht, erfuhren die Teilnehmenden auch aus medizinischer Sicht.

Im Workshop Future Meeting Space ging es um die Erfolgsfaktoren einer gelungenen Veranstaltung, diese wurden in Open-Space-Form in Gruppen kollektiv erarbeitet. Tilman Naujoks erklärte den Teilnehmenden inwiefern Veranstaltungen nicht nur nach außen hin, sondern auch intern, für die Mitarbeiter, ein wichtiges Tool für die Kommunikation ist. Gemeinsam wurden Zukunftsszenarien für Veranstaltungsformate kennen gelernt, deren Anwendbarkeit nicht nur in der Theorie besticht: Interaktive Foren (1), Räumlich-verteilte Kongresse (2), Co-Working Kongresse (3), „Analog total“ (4), Hybride Veranstaltungen (5) und „Virtual goes real“ (6).

Ausblick

In diesem Tempo wird es auch am nächsten Popup Labor BW-Tag weitergehen. Weitere spannende Diskussionen mit anderen Workshopteilnehmern, Ideen und Vorträge der Referenten und Möglichkeiten zum Netzwerken bietet auch, nach einer kurzen Pause am Mittwoch, der Donnerstag. Da geht nämlich das Workshop-Programm weiter, ebenfalls im Technologie Park Offenburg mit Kursen am Vor- und am Nachmittag.

Den krönenden Abschluss gibt es am Freitag. Beim Sommerfest der Digitalisierung kommen Vertreter der Politik, der Bildung und lokale Innovatoren und KMUs mit ihren Projekten zusammen. Den genauen Tagablauf und die Möglichkeit sich anzumelden, finden Sie hier:

Zum Sommerfest der Digitalisierung…

(Bilder: Popup Labor BW)